EEG-Ausschreibungsergebnisse Februar 2019

News ⎜2019-04-29

Überblick über die Ausschreibungsergebnisse für Windenergieanlagen an Land

Wie bereits bei der vergangenen Ausschreibungsrunde im Oktober 2018, kam es bei der aktuellen Ausschreibungsrunde im Februar 2019 wieder zu einer deutlichen Unterzeichnung des ausgeschriebenen Volumens von 700 MW. Die seit einem Jahr andauernde Unterzeichnung führt auch in dieser Ausschreibungsrunde wieder zu enorm hohen Gebotswerten. Der mengengewichtete Zuschlagswert betrug 6,11 ct/kWh. Mit 5,24 ct/kWh wurde der niedrigste Gebotswert und mit 6,20 ct/kWh der höchste Gebotswert bezuschlagt. Damit betrug der maximal bezuschlagte Gebotswert dem zulässigen Höchstwert der Ausschreibungsrunde.

Wie in der Grafik deutlich wird, gab es nach der Einführung des EEG 2017 zunächst eine starke Überschreibung des Gebotsvolumens durch eine große Anzahl von Geboten (besonders in Form von Bürgerenergiegesellschaften). Nach einer Änderung der Auflagen zur Teilnahme an der Ausschreibung in Bezug auf Bürgerwindparks, kam es zum Beginn des Jahres 2018 zu einem starken Einbruch des potentiellen Bietervolumens.

Zusätzlich erschweren fehlende planungsrechtliche Sicherheiten (u.a. Regionalplanung) die erfolgreiche Genehmigung nach Bundes-Immissionschutzgesetz. Dies hat zur Folge, dass die Ausschreibungsrunden seit einem Jahr dauerhaft unterzeichnet sind, was zu maximalen Zuschlagswerten in der EEG-Ausschreibung führt.